Wo Kaufen bei uns im Norden noch bezahlbar ist

Immobilienmarkt

Auch wenn in mancher Wohngegend Hamburgs scheinbar nur Millionäre die Chance haben, etwas Passendes zu finden: Auch für Normalverdiener gibt es in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen attraktive Angebote – wenn sie an der richtigen Stelle suchen.

Reihenhäuser mit grünem Garten
Eigentumswohnungen in begehrter Lage
Altbauwohnungen mit Rotklinkerfassade

Hamburg schafft derzeit viel neuen Wohnraum.

Ein Reihenhaus spart Grundstückskosten.

Auch für Kiel gilt: Die Preiskurve zeigt aufwärts.

Jetzt Artikel teilen

@

Das Umland ist oft günstiger

Eigentumswohnungen

Die Preise für einen Quadratmeter Wohnfläche in Hamburg liegen weit über dem Bundesdurchschnitt von 1.957 Euro.

Baufinanzierung: Endlich rein ins Eigenheim

Einfamilienhäuser

Die Quadratmeterpreise in Niedersachsen und Schleswig-Holstein liegen teils deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 2.003 Euro.

Baufinanzierung: Endlich rein ins Eigenheim

m Grunde ist die Sache klar: Zwei Drittel aller Eigenheimbesitzer sind mit ihrer Wohnsituation sehr zufrieden – unter Mietern sind es weniger als die Hälfte. Das ergab die Sparda-Studie „Wohnen in Deutschland 2017“. Und günstiger sind die eigenen vier Wände auch: Im Mittel aller Regionen liegt der Kostenvorteil bei 41 Prozent, in Hamburg sogar bei 47 Prozent. Der Berechnung liegen diverse Daten zugrunde: Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen und Neuvertragsmieten, Zinssätze und Grunderwerbsteuer, Abschreibungs- und Instandhaltungskosten.

 

Im Bundesdurchschnitt zahlen Käufer hierzulande 242.000 Euro für eine Immobilie. Das entspricht etwa sechs durchschnittlichen Jahresnettoeinkommen und gilt aktuell laut Sparda-Studie als „erschwinglich“. Schließlich sind für ein Darlehen in dieser Höhe heute 58.000 Euro weniger Zinsen fällig als vor zehn Jahren (Basis dieser Berechnung: Eigenkapital 30 Prozent, Zinsbindung 20 Jahre, Volltilgung über 20 Jahre Laufzeit).

 

Fakt ist aber auch: Unser Norden zählt zu den Top-Wohnregionen der Republik. Die Beliebtheit und die hohe Kaufkraft in und rund um Hamburg sorgen für entsprechend hohe Immobilienpreise. Allerdings nicht überall: „Selbst in Hamburg gibt es noch durchaus Stadtteile mit erschwinglichen Immobilien“, sagt Andreas Tönjes, Geschäftsführer von Sparda Immobilien. Im Interview erläutert er, welche das genau sind.

I

„Die Bereitschaft, größere Strecken zu fahren, wächst“

Andreas Tönjes

Geschäftsführer Sparda Immobilien GmbH

» Im Umland bekommen Sie unter Umständen deutlich mehr Wohnfläche fürs Geld «

  • Experten-Tipps lesen

    Sparda Aktuell: Die Sparda-Studie „Wohnen in Deutschland 2017“ kommt zu dem Ergebnis: In 70 Prozent der Regionen sind auch größere Immobilien erschwinglich. Gilt das auch für unseren Norden?

    Andreas Tönjes: Da muss man natürlich differenzieren. Erschwinglich bedeutet hier ja: 242.000 Euro. Deutschlandweit betrachtet, bekommen Sie dafür im Schnitt 126 Quadratmeter – in Hamburg sind es 69 Quadratmeter. Das ist für eine Metropole aber auch nichts Besonderes. Und selbst in Hamburg gibt es einige Stadtteile mit  Immobilien, die noch bezahlbar sind. Richtung Bergedorf und Vierlande etwa sind Alten- und Neuengamme, Billwerder, Curslack und Ochsenwerder besonders günstig. Südlich der Elbe und Richtung Altes Land lohnen zum Beispiel Cranz, Langenbek, Neuenfelde, Neuland und Wilstorf einen genaueren Blick.

     

    Sparda Aktuell: Wer in der Innenstadt arbeitet, ist dann etwas länger unterwegs …

    Andreas Tönjes: Die Bereitschaft, größere Strecken zu fahren, wächst. Aber selbst Altengamme kommt mal gerade auf 20 Kilometer Entfernung vom Zentrum. Sieben Kilometer von der Innenstadt und zudem alsternah liegt Steilshoop. Und selbst in der Altstadt ist Wohneigentum noch zu einem bezahlbaren Preis möglich.

     

    Sparda Aktuell: Wie sieht es im Umland aus?

    Andreas Tönjes: Auch hier sind teilweise mehr als 100 Quadratmeter Wohnfläche für 242.000 Euro drin, etwa in Hollenstedt oder Quickborn.

     

    Sparda Aktuell: Und andernorts in Schleswig-Holstein und Niedersachsen?

    Andreas Tönjes: In Schleswig-Holstein gibt es traditionell große Unterschiede. Auf der einen Seite stehen der Hamburger Speckgürtel, große Städte wie Kiel, Lübeck und Flensburg und attraktive Ferienregionen an Nord- und Ostsee. Abseits davon sind die Preise niedriger. Ähnliches gilt für das nördliche Niedersachsen.

Schauen Sie beim Preis genau hin

Angesichts der Preisspirale an vielen Orten nicht nur im Norden kommt gelegentlich die Sorge vor einer „Immobilienblase” auf. Doch trotz mancher „Übertreibungen“ in den Metropolen sieht die Bundesbank noch keine akute Gefahr für die Finanzstabilität. Denn anders als etwa in Spanien und Irland finanzieren wir Deutsche unsere Immobilien zu einem geringeren Anteil auf Kredit. Und in Großstädten sind Eigentumswohnungen derzeit tatsächlich gefragt, die Preise also begründet. Ein weiterer Punkt: Die meisten Immobilien werden selbst genutzt und dienen nicht als Spekulationsobjekte.

 

Dennoch sollten Sie natürlich genau hinschauen, dass Sie nicht zu viel bezahlen. Ein gut erhaltenes Bestandsobjekt kann zum Beispiel günstiger sein als ein Neubau. Und wenn Sie später größere Modernisierungs- oder Umbaumaßnahmen planen, können Sie mit einem speziellen Kredit ganz einfach das nötige Kapital dafür aufnehmen – das geht sogar ohne Grundschuldeintragung.

 

Neben dem Preis ist vor allem wichtig, dass die Immobilie zu Ihren Bedürfnissen passt. Singles zieht es eher in innenstadtnahe Lagen, für Familien sind die grünen Vororte oft besser geeignet. Gerade wer ein Einfamilien- oder Reihenhaus sucht, sollte seinen Horizont erweitern und über die Stadtgrenzen der größeren Städte wie Hamburg oder Kiel hinausblicken. Wer dort arbeitet, muss bei der Eigenheimsuche aber natürlich die Verbindung zum Arbeitsort im Blick behalten.

Diese Sätze können Sie als Eigentümer vergessen

Haustiere verboten!

Da muss ich erst den Vermieter fragen!

Und wann kriege ich meine Kaution zurück?

Hier wird’s überhaupt nicht richtig warm!

Diese Rechnung versteh’ ich nicht!

Dann müssen Sie halt mehr lüften!

Eigenbedarf?

Echt jetzt?

Was? So viel Abstand?

Jetzt wird die Wohnung schon wieder teurer!

 

So finden Sie Ihr Zuhause

Sie suchen eine Immobilie im Norden? Mit dem Newsletter der Sparda Immobilien informieren wir Sie auf Wunsch ganz aktuell über unsere Angebote. Dabei können Sie eingrenzen, in welcher Region Sie suchen und ob Sie lieber in eine Neubau- oder Bestandsimmobilie einziehen möchten.

Direkt anmelden

Preise in Schleswig-Holstein und Niedersachsen

Für Wedel oder Pinneberg oder auch etwas weiter entfernte Mittelzentren wie Elmshorn oder Norderstedt bis hoch nach Neumünster spricht die gute Verkehrsanbindung bis in die Hamburger City.

 

  • Häuser etwa gibt es in Elmshorn für durchschnittlich 230.000 Euro und Wohnungen für 1.800 Euro pro Quadratmeter.
  • In Norderstedt kostet ein Einfamilienhaus im Schnitt 3.200 Euro pro Quadratmeter und eine Eigentumswohnung im Altbau ab 2.600 Euro pro Quadratmeter.
  • Ein Blick in Richtung Ostseeküste: In Lübeck finden Sie Bestandsimmobilien schon ab 1.000 Euro pro Quadratmeter, Neubauten ab 2.100 Euro pro Quadratmeter.

 

Schauen wir nach Niedersachsen: Buchholz und Lüneburg haben sich bereits als Pendlerstädte etabliert.

 

  • Die Preise pro Quadratmeter (Bestand bzw. Neubau) in Buchholz: Einfamilienhäuser 2.200–2.500 bzw. 2.800–3.200 Euro, Eigentumswohnungen 2.000 bzw. 2.700–3.000 Euro.
  • Und in Lüneburg: Einfamilienhäuser 2.200–2.900 bzw. 2.800–4.400 Euro, Eigentumswohnungen 2.400 bzw. 3.200–4.000 Euro.

 

Die Lage spielt natürlich nicht nur beim Kaufpreis, sondern auch für einen eventuellen Wiederverkauf eine Rolle. Achten Sie auch dafür in jedem Fall auf eine gute regionale Infrastruktur: Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte und Schulen sollten nicht allzu weit entfernt liegen. Ansonsten zählen wie immer vor allem Größe, Grundriss und Ausstattung der Immobilie.

 

Hier werden Sie fündig

Neben den bekannten Immobilienportalen sollten Sie auch regionale Anbieter berücksichtigen. In der Datenbank von Sparda Immobilien zum Beispiel finden Sie mehr als 100 attraktive Angebote im Norden, die marktgerecht bewertet sind. Und natürlich können Sie mit unseren Kolleginnen und Kollegen einen Termin vereinbaren unter Tel. 040/35 74 01-0.

 

Bei Fragen rund um die Finanzierung stehen die Experten der Sparda-Bank Ihnen gern zur Verfügung. Sie beraten Sie gern dazu, wie viel Eigenkapital nötig ist, wie Sie Bereitstellungszinsen vermeiden können oder mit einem speziellen Volltilgerdarlehen den Kredit besonders schnell abbezahlen.

 

Zur Vorbereitung aufs Beratungsgespräch können Sie vorab schon mal online prüfen, wie teuer Ihr Traumhaus sein darf. Unser Mietrechner verrät Ihnen, was Sie sich für das gleiche Geld an Wohneigentum leisten können. Sie werden sehen: Sie müssen nicht Lotto spielen, um sich im Norden eine Immobilie leisten zu können, Sie müssen es nur überlegt angehen.

Der direkte Weg zu uns

Haben Sie Fragen zu den Leistungen der Sparda-Bank? Kontaktieren Sie uns!

Kontakt

Newsletter bestellen

Der kostenlose Newsletter SpardaInfo hält Sie immer auf dem Laufenden.

Zum Newsletter

Einfach anrufen

Hier erfahren Sie rund um die Uhr mehr über die Angebote der Sparda-Bank Hamburg.

040/55 00 55 0

Sparda Aktuell Digital

Wertvolle Tipps für Ihre Finanzen

Weitere Artikel

nach oben

  • Bildnachweise

    Fotos: iStock (dekadi, elxeneize, querbeet); Grafik: HMC, Quelle: Verband der Sparda-Banken e.V.