Eigenheim

Nie wieder Miete zahlen? In sieben Schritten ab in die eigenen vier Wände!

Egal, ob Haus mit Garten oder schöne Wohnung – das eigene Zuhause steht bei vielen ganz oben auf der Wunschliste. Wir zeigen Ihnen, wie Sie beim Kauf Schritt für Schritt vorgehen und Ihr Ziel erreichen.

Nie mehr Miete Zahlen

Geschafft: Nie mehr Miete zahlen und das eigene Zuhause in vollen Zügen genießen

etzt noch eine Immobilie kaufen – lohnt sich das für mich? Diese Frage steht bei vielen potenziellen Immobilienkäufern – auch durch die weiter steigenden Immobilienpreise gerade in Hamburg – mit Sicherheit an erster Stelle. Dabei ist für fast alle die Antwort eindeutig: Klar lohnt sich das! Denn hätten sie die Wahl, würden laut einer Umfrage für Spiegel Online 84 Prozent der Deutschen lieber in der eigenen Immobilie wohnen als zur Miete. Dabei wird deutlich: Der Kauf eines eigenen Zuhauses ist nicht nur finanziell die wohl größte Anschaffung im Leben. Es ist auch eine große emotionale Entscheidung, bei der finanzielle Aspekte berücksichtigt werden müssen und die Weichen für die Erfüllung vieler persönlicher Lebenswünsche gestellt werden. Schließlich ist die Antwort auf die Frage, wie und wo ich langfristig leben möchte, für unser persönliches Lebensglück von großer Bedeutung. Mehr noch: Junge Familien und Paare mit Kinderwunsch müssen sich bei der Entscheidungsfindung nicht nur fragen, wie sie selbst leben möchten, sondern auch überlegen, wo und wie ihre Kinder aufwachsen sollen. Keine einfache Aufgabe – denn bei Fragen rund ums Eigenheim geht es auch immer um eine langfristige Planung.

 

Vorteil Eigenheim

Egal, ob Haus oder Eigentumswohnung, ein Eigenheim bedeutet für die meisten Menschen einen großen Zugewinn an individueller Lebensqualität und Freiheit. Sie kaufen oder bauen ein Haus oder eine Wohnung ganz nach ihren Vorlieben. So schaffen sie ausreichend Platz für die ganze Familie und sind in der Gestaltung und Modernisierung ihres Eigenheims nicht auf die fremden Vorgaben eines Vermieters angewiesen. Welche Werte wir genau mit einem Eigenheim verbinden, variiert selbstverständlich von Mensch zu Mensch. Doch für alle gilt, dass es viele gute Argumente für den Kauf von Wohneigentum gibt.

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Fair & günstig

Von der Zeitschrift „Focus-Money" wurden die Sparda-Banken erneut als „Fairster Baufinanzierer“ mit der Note „sehr gut“ ausgezeichnet. Bewertet wurden unter anderem die Kategorien „fairstes Produktangebot", „fairstes Preis-Leistungs-Verhältnis" und „fairste Beratung".

In sieben Schritten ab ins Eigenheim

  •     Schritt 1: Am Anfang steht der Kassensturz

    Verschaffen Sie sich Klarheit über Ihre Finanzen. Dann erkennen Sie schnell, wie viel Wohneigentum Sie sich realistisch leisten können. Addieren Sie dafür Ihre regelmäßigen monatlichen Einnahmen und ziehen Sie davon Ihre Monatsausgaben (mit Ausnahme der Miete) ab. Nutzen Sie dafür unsere PDF-Checkliste.

    Aus dieser Summe lässt sich ableiten, wie hoch Ihre monatliche Kreditrate für Zins und Tilgung der Immobilienfinanzierung ausfallen darf. So lässt sich zum Beispiel ein Nettodarlehensbetrag von 150.000 Euro mit einem Sollzinssatz von 1,04 % und einer Tilgung von 2 % bei einer Laufzeit von 10 Jahren mit einer monatlichen Zahlung von 380 Euro finanzieren. Auch Ihr Eigenkapital müssen Sie noch in die Berechnung einbeziehen. Denn die maximale Kreditsumme und das Eigenkapital sind der Betrag, mit dem Sie den Kaufpreis und die Nebenkosten Ihrer zukünftigen Immobilie bezahlen. Ideal ist es, wenn Sie über 15 bis 20 Prozent des Immobilienkaufpreises als Eigenkapital verfügen. Unser Tipp: Vereinbaren Sie am besten gleich einen Beratungstermin in Ihrer Filiale. Unsere Experten beantworten gerne Ihre Fragen.

  •      Schritt 2: Welche Art von Immobilie ist die richtige?

    Ein eigenes Haus oder doch lieber eine Eigentumswohnung? Hier das Für und Wider abzuwägen, ist keine leichte Aufgabe, da es viele unterschiedliche Aspekte zu bedenken gibt. Am besten machen Sie unseren Selbsttest „Haus oder Wohnung: Welches Eigenheim passt zu mir?“  und bestimmen so einfach, welcher Immobilientyp Sie sind. Machen Sie sich auch Gedanken darüber, ob Sie eine fertiggestellte Immobilie beziehen möchten oder doch lieber neu bauen wollen. Ist etwa ein passendes Haus in einem beliebten Wohngebiet zu teuer, können Sie überlegen, ob Sie etwas außerhalb bauen. Wichtig ist vor allem, dass die Lage zu Ihren persönlichen Wünschen passt: Wie sieht die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel aus? Gibt es Schulen und Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe? Wie weit ist der Arbeitsplatz entfernt? Die Lage ist auch von entscheidender Bedeutung, wenn es um den Wiederverkaufswert des Objektes geht. Sind Sie sich über diese Punkte im Klaren, fällt es auch leichter, eine geeignete Immobilie oder ein passendes Grundstück zu finden.

  •      Schritt 3: Wunschimmobilie suchen und finden

    Nachdem Sie die wichtige Frage geklärt haben, welche Art von Immobilie es sein soll, kann die Suche nach einem geeigneten Objekt starten. Hier lohnt es sich, auch über den Tellerrand zu schauen. Denn trotz stark gestiegener Immobilienpreise etwa in der Metropolregion Hamburg gibt es in einigen Stadtteilen und Landkreisen noch immer vergleichsweise günstige Wohnungen und Häuser. Beispiel: Ein Einfamilienhaus mit 130 Quadratmetern Wohnfläche und ortsüblichem Grundstück kostet in Hamburg im Schnitt knapp 640.000 Euro.

    Dagegen kostete ein neues Einfamilienhaus im Kreis Segeberg zum Jahresende 2018 durchschnittlich 341.397 Euro. Im Landkreis Lüneburg liegt der Preis für ein Neubauhaus im Durchschnitt bei 295.670 Euro.

    Bei Eigentumswohnungen aus dem Bestand liegen die Durchschnittspreise in Hamburg bei rund 4.000 Euro pro Quadratmeter. In Stadtteilen wie Bergedorf oder Rahlstedt werden dagegen im Schnitt weniger als 3.600 Euro verlangt. Noch günstiger ist es im Umland: In Buxtehude, Buchholz oder Quickborn liegen die Preise noch unter 3.000 Euro je Quadratmeter Wohnfläche für Eigentumswohnungen.

    Neben den großen Immobilien-Online-Portalen kann es sich auch lohnen, bei regional tätigen Immobilienanbietern zu suchen. Hier sind die Angebote der Sparda Immobilien GmbH noch ein echter Geheimtipp.

  •      Schritt 4: Die richtige Immobilienfinanzierung für Sie

    Haben Sie Ihre Wunschimmobilie gefunden, erfolgt der nächste wichtige Schritt: der Weg zur Bank. Am besten Sie bringen schon zu Ihrem ersten Beratungstermin die Unterlagen rund um Ihre Wunschimmobilie mit. Unser Tipp: Auf den Webseiten der Sparda-Bank Hamburg finden Sie eine Übersicht über alle wichtigen Unterlagen, die Sie zur Beratung mitbringen sollten. Dann fällt es der Bank leichter, Ihnen ein konkretes Angebot zu machen. Um sich gut auf dieses Gespräch vorzubereiten, sollten Sie sich unser Finanzierungslexikon anschauen. Mit diesen Begriffen im Hinterkopf fällt es leichter, die vorgeschlagene Finanzierung zu verstehen. In der Regel wird ein Annuitätendarlehen vereinbart. Hier ist es besonders wichtig, die passende Laufzeit des Kredits und die Tilgungshöhe entsprechend festzulegen. So macht eine längere Zinsbindungsfrist von 15 Jahren und mehr das Darlehen teurer als eine Laufzeit von 10 Jahren. Dafür sinkt aber auch das Zinsänderungsrisiko.

    Wie hoch die zweite wichtige Kreditstellschraube – der Tilgungssatz – sein sollte, ergibt sich aus dem Zeitraum, in dem Sie das Darlehen abbezahlen möchten. Hier gilt: Je kürzer die Zeit bis zum Renteneintritt, desto höher sollte getilgt werden. Wer heute 25 ist und mit 65 Jahren schuldenfrei sein will, hat monatlich geringere Belastungen als ein 45-Jähriger, der einen Kredit in gleicher Höhe aufnimmt und ebenfalls mit 65 keine Schulden mehr haben möchte, wie die Grafik zeigt. Außerdem wichtig für Ihre langfristige Planung: Ein höherer Tilgungssatz senkt das Zinsänderungsrisiko der Anschlussfinanzierung.

  •      Schritt 5: Staatliche Fördergelder nicht vergessen

    Ein wichtiger Teil der Immobilienfinanzierung sind die verschiedenen Programme des Staates zur Förderung von selbst genutztem Wohneigentum: Dazu zählen vor allem Wohn-Riester und die zinsgünstigen Kredite der KfW-Förderbank. Für Familien dürfte das neue Baukindergeld interessant sein. Über 10 Jahre wird pro Kind und Jahr ein fester Förderbetrag gezahlt. So können mehr Familien die monatliche Kreditbelastung einer Baufinanzierung tragen. Die Einkommensgrenzen sind dabei so bemessen, dass auch Familien mit mittleren Einkommen die Förderung des Baukindergeldes für sich nutzen können. Mehr Details dazu finden Sie hier.

  •      Schritt 6: Womit Sie noch rechnen sollten

    Es klingt zunächst nur wie ein kleiner Posten, wenn es heißt: „Berücksichtigen Sie auch die Kauf- bzw. Baunebenkosten." Doch diese Position in der Finanzierungsrechnung kann sich als alles andere als „nebensächlich“ herausstellen. Denn neben den offensichtlichen Kosten wie Maklergebühr, Grundbucheintrag und Notarbesuch gilt es gerade beim Hausbau, auch noch mit weiteren Kosten zu rechnen. Dazu zählen etwa die Erstellung von Bodenproben für die Analyse des Bauuntergrunds, Vermessungskosten, die Anlage einer Bauauffahrt und der Abtransport des Bodenaushubs. Daher die klare Empfehlung, unbedingt eine genaue Liste mit den anfallenden Baunebenkosten zu erstellen. So sind Sie von Anfang an für Überraschungen gerüstet. Eine zusätzliche finanzielle Reserve kann hier aber auch nicht schaden.

    Nebenkosten einer Baufinanzierung

    Alle Baufinanzierungen ziehen Nebenkosten nach sich. Man sollte also für die Finanzierung zwischen 115% und 120% des Kaufpreises oder der Baukosten veranschlagen.

  •      Schritt 7: Immobilie und Finanzierung – gehen Sie auf Nummer sicher

    Zur gut geplanten Baufinanzierung gehört bei Familien und Paaren auch die Absicherung des Baukredits, zum Beispiel mit einer Risikolebensversicherung. Das gibt dem Partner die Gewissheit, im Fall der Fälle nicht auf dem Kredit sitzen zu bleiben. Ebenfalls sehr wichtig ist die Sicherung des Einkommens mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Am bequemsten geht die Absicherung mit SpardaBaufiProtect. Damit können Sie mit nur einer Lösung Ihr Darlehen gegen mögliche Risiken absichern: Arbeitsunfähigkeit, unverschuldete Arbeitslosigkeit und Tod. Mit dieser Zahlungsausfallversicherung können Sie so beruhigt Ihre Zukunft planen.

     

    Wichtig ist zudem die Absicherung des Eigenheims vor finanziellen Schäden. Einen umfangreichen Überblick, welche Versicherungen gerade für Bauherren wichtig sind, finden Sie hier.

Beste Beratung: Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg ins Eigenheim

Genauso wie Ihre Wunschimmobilie zu Ihnen passen sollte, genauso individuell zugeschnitten sollte auch Ihre Immobilienfinanzierung sein. Denn Sie haben gesehen, dass es einiges auf dem Weg ins Eigenheim zu beachten gilt. Hier können Sie sich auf die Beratung durch die Finanzierungsexperten der Sparda-Bank Hamburg verlassen. Als Genossenschaftsbank sind wir nur unseren Mitgliedern verpflichtet. Und hier ist es eine unserer wichtigsten Aufgaben, Sie kompetent, umfassend und fair rund um alle Aspekte der Immobilienfinanzierung zu beraten. Das ist die Grundvoraussetzung, um sich den Traum vom Eigenheim überhaupt erfüllen zu können. Denn es kommt nicht allein auf einen niedrigen Zinssatz an. Entscheidend ist ein Lösungsansatz, der sich optimal an den Bedürfnissen des Bauherrn bzw. des Immobilienkäufers ausrichtet. Dass Ihr Wunsch nach der eigenen Immobilie bei uns in besten Händen ist, zeigen wir Ihnen gerne in einem ausführlichen Beratungsgespräch. Am besten vereinbaren Sie einfach einen Termin. Wir bringen Sie sicher in die eigenen vier Wände.

Checkliste für Ihre Planung

Wie viel Haus oder Wohnung kann ich mir leisten und mit welchen Kosten muss ich rechnen? Diese Fragen können Sie mit Hilfe unserer Checkliste einfach beantworten – und kommen so Ihrem Traum vom Eigenheim ein gutes Stück näher.

Hier Checkliste herunterladen

Finanzierungslexikon: Diese Begriffe sollten Sie kennen

Diese Fachwörter zur Baufinanzierung sollten Sie kennen

Wer sich mit dem Thema Immobilienfinanzierung beschäftigt, stößt auf viele Fachwörter. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Begriffe – von A bis Z.

  •      Finanzierungslexikon von A bis Z

    •      A bis D

      Annuitätendarlehen: Bei dieser Art der Finanzierung zahlt der Kunde über einen vereinbarten Zeitraum konstante Raten an die Bank. Sie werden bei Abschluss festgeschrieben, bleiben also über die gesamte Laufzeit gleich. Die Raten bestehen aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil. Diese Anteile verschieben sich während der Laufzeit: Der Zinsanteil wird immer kleiner, der Tilgungsanteil entsprechend größer. Die Bezeichnung Annuitätendarlehen kommt übrigens von der Art der Verzinsung und Tilgung des Darlehens mit einer gleichbleibenden Jahresleistung (Annuität).

       

      Anschlussfinanzierung: Die wenigsten Kunden zahlen ihre Finanzierung innerhalb der Laufzeit ab, die sie bei Abschluss vereinbart haben. Deshalb schließen sie kurz vor deren Ende eine Anschlussfinanzierung über die Restschuld ab. Diese Verlängerung des
      Kredits bei derselben Bank wird auch Prolongation genannt. Kunden können sich aber auch schon vorher über ein sogenanntes Forwarddarlehen die aktuell sehr günstigen Zinsen sichern – bis zu drei Jahre im Voraus.

       

      Belastung: Damit sind die (Monats-)Raten gemeint, mit denen der Kunde den Kredit zurückzahlt. Ein Kassensturz vor Abschluss der Finanzierung hilft dabei herauszufinden, wie viel Geld monatlich zur Verfügung steht.

       

      Beleihungswert: Vom Kreditinstitut festgelegte Größe unterhalb des Verkehrswertes einer Immobilie. Entspricht dem Wert, der bei einem Verkauf jederzeit erzielt werden kann.

       

      Bereitstellungszinsen: Das Entgelt für die vom Kreditinstitut bereitgestellten und vom Darlehensnehmer noch nicht in Anspruch genommenen Darlehen oder Darlehensteile.

    •      E bis H

      Effektivzins: Er drückt die Gesamtkosten der Finanzierung aus und wird wie der Sollzins meist in Prozent pro Jahr angegeben. Im Unterschied zum Sollzins berücksichtigt der Effektivzins auch Gebühren und sonstige Kosten und ist daher im Allgemeinen höher.

       

      Eigenkapital: Die Kaufsumme einer Immobilie wird in der Regel zu einem Teil finanziert und zum anderen mit Eigenkapital beglichen. Dazu zählen alle Mittel des Kunden: Bargeld, Bank- oder Bausparguthaben, ein Grundstück. Mindestens 20 Prozent des Kaufpreises einschließlich der Nebenkosten (Notar, Steuer usw.) sollte der Kunde mitbringen.

       

      Eigenleistung: Versierte Heim- oder Handwerker können einige Arbeiten rund um den Hausbau selbst erledigen. Durch diese Eigenleistung, auch „Muskelhypothek“ genannt, lassen sich die Finanzierungskosten senken, weil man weniger Geld für die Arbeit von Fachkräften ausgeben muss.

       

      Grundschuld: Immobilienkredite werden in der Regel über eine Grundschuld abgesichert, die ins Grundbuch eingetragen wird. Dann kann der Kreditgeber, also die Bank, auf das Grundstück und die Immobilie zugreifen, wenn der Kunde seinen Kredit nicht tilgen kann. Die Grundschuld dient zur Sicherung des Kredits.

       

    •      I bis L

      KfW-Förderung: Der Staat unterstützt über die KfW Bankengruppe Bauherren, Haus- und Wohnungskäufer sowie Modernisierer mit günstigen Krediten oder Zuschüssen. Auch einige Städte und Gemeinden haben spezielle Programme rund um die Immobilie. Besonders häufig werden Bauvorhaben mit hoher Energieeffizienz gefördert.

    •      M bis O

      Muskelhypothek: Dieser Begriff ist eine umgangssprachliche Umschreibung für die Eigenleistung bei einer Baufinanzierung. Wichtig: Viele neigen dazu, ihre eigenen Möglichkeiten und die von Freunden oder Verwandten zu überschätzen. Denn der Zeitaufwand für entsprechende Maßnahmen ist oftmals sehr hoch oder es sind spezielle Qualifikationen, wie etwa bei der Elektrik, gefordert. Banken erkennen in der Regel Eigenleistungen bis zu einem Anteil von 10–15 Prozent der Baukosten als Eigenkapital an.

       

      Mitschuldner: Tritt bei einer Baufinanzierung eine zweite Person als Kreditnehmer auf, bezeichnet man sie als Mitschuldner. In der Praxis ist das meistens ein Ehepartner des ursprünglichen Kreditnehmers. Dabei haften beide Schuldner jeweils gesamtschuldnerisch für die Rückzahlung des Darlehens. Bei ausbleibenden Rückzahlungsraten kann die Bank also selbst entscheiden, an wen sie entsprechende Nachforderungen richtet. Steht am Ende einer der Mitschuldner für die Rückzahlung alleine ein, kann er die über seinen Anteil hinausgehende Zahlung als Schadenersatz vom anderen Mitschuldner zurückfordern.

       

      Nebenkosten: Unter diesem Begriff werden alle Kostenpunkte zusammengefasst, die bei einer Baufinanzierung zusätzlich zum Kaufpreis anfallen. Dazu gehören zum Beispiel die Notarkosten oder die Grunderwerbsteuer. Bei einem Hausbau bestehen die Nebenkosten aus allen Ausgaben, die nicht direkt Teil des Vertrags mit dem Bauunternehmen sind. Das können zum Beispiel die Kosten für die Gartenanlage oder die Garage sein.

       

      Notargebühren: Den Kauf einer Immobilie oder eines Grundstücks muss man sich in Deutschland notariell beglaubigen zu lassen. Hierfür berechnet der Notar eine Gebühr, die abhängig vom Kaufpreis der Immobilie ist. Außerdem übernimmt der Notar die Eintragung der Grundschuld ins Grundbuch und übermittelt die Änderungen an das Grundbuchamt. Je nach Höhe des Kaufpreises sollten Immobilienkäufer für die Notarkosten durchschnittlich zwischen 2.500 und 6.000 Euro einplanen.

       

      Objektbewertung: Hier ermittelt ein Gutachter mit Hilfe eines normierten Verfahrens einen geeigneten Kaufpreis für eine Immobilie oder ein Grundstück. Eine Objektbewertung ist also sowohl für Käufer als für Verkäufer sehr interessant. Für die Bewertung stehen drei normierte Methoden zur Verfügung: das Vergleichswertverfahren, das Ertragswertverfahren und das Sachwertverfahren.

    •      P bis S

      Restschuld: Das ist der Teil des Kredits, der am Ende der Laufzeit noch nicht zurückgezahlt ist. Für dessen Tilgung schließt der Kunde eine Anschlussfinanzierung ab.

       

      Sollzins: Diese Angabe bezeichnet die reinen Zinskosten. Gebühren und sonstige Kosten sind hier noch nicht eingerechnet. Die gesamten Kreditkosten beschreibt der Effektivzins.

    •      T bis W

      Tilgung: Der Kunde zahlt monatliche Raten für Zins und Tilgung und begleicht so Stück für Stück das Darlehen. Neben der laufenden Tilgung, die bei Kreditabschluss festgeschrieben wird, sind etwa bei einem Annuitätendarlehen auch Sondertilgungen möglich. So lässt sich zum Beispiel geerbtes Geld oder eine Prämie vom Chef verwenden, um den Kredit schneller abzulösen.

    •      X, Y und Z

      Zinsbindung: Im Gegensatz zu Krediten mit variabler Verzinsung sind die Zinsen bei den meisten Finanzierungsvarianten für Immobilien festgeschrieben. Sie ändern sich während der gesamten Laufzeit der Finanzierung nicht. So können Kunden besonders gut planen und vor allem langfristig planen. Üblich sind Laufzeiten zwischen 10 und 20 Jahren.

Eine eigene Immobilie? Genau die richtige Entscheidung

Günstig finanzieren

Baukredite sind weiterhin ausgesprochen günstig. Doch Experten warnen: Die lange Niedrigzinsphase wird eher früher als später ein Ende haben. Immerhin sind Zinsen für Baukredite mit einer zehnjährigen Laufzeit seit dem Rekordtief im Herbst 2016 schon leicht gestiegen. Noch können Sie aber die im Langzeitvergleich noch günstigen Zinsen für Ihren Wohntraum nutzen.

Zukunft sichern

Das sprichwörtliche „Betongold“ ist die ideale Altersvorsorge, um im Alter mietfrei wohnen zu können. Im Gegensatz zu Ruheständlern ohne eigene Immobilie müssen Hausbesitzer nur für Neben- und Instandhaltungskosten aufkommen – so bleibt mehr von der Rente für den Lebensunterhalt und die weiteren Pläne fürs Alter.

Frei gestalten

Ihr Geschmack zählt! Sie entscheiden selbst, wie Ihr Eigenheim aussieht. Keiner schreibt Ihnen vor, ob ein Umbau oder die Markise am Haus erlaubt sind, welcher Belag für den Boden geeignet ist oder ob Sie sich für einen Wanddurchbruch entscheiden, um den Innenraum großzügiger zu gestalten. Diese Freiheit bietet Ihnen nur ein Eigenheim.

Wohnen zum Fixpreis

Es droht weder eine Kündigung wegen Eigenbedarfs, noch eine Mieterhöhung nach Renovierung durch den Vermieter. Von Mieterhöhungen können Sie sich also getrost verabschieden. Zwar zahlen Sie monatlich Ihre Kreditrate und legen idealerweise eine Rücklage für Reparaturen und Co. an, aber das Geld ist nicht verloren: Am Ende ist der Kredit abbezahlt, und die Immobilie gehört vollständig Ihnen.

Zuhause fühlen

Das Eigenheim ist mehr als nur Wohnraum: Es ist Ihr Lebensmittelpunkt, bietet Ihnen das extra Plus an Freiraum und erlaubt eine langfristige Planung. Vor allem ermöglicht es aber eines: Sich und der eigenen Familie einen Rückzugsort zu schaffen und gemeinsam das Gefühl zu erleben, wirklich Zuhause zu sein.

Auf dem richtigen Weg in die eigenen vier Wände

Ganz klassisch ein Haus mit Garten, eine pflegeleichte Eigentumswohnung, ein Altbau mit Charme und Modernisierungspotenzial oder ein smarter und energieeffizienter Neubau – so unterschiedlich die Vorstellungen von den eigenen Wänden auch sein können, damit der Traum vom Eigenheim nicht auf Sand gebaut wird, zeigen wir Ihnen, wie Sie in sieben Schritten Ihren Wohntraum mit Sicherheit verwirklichen. Gerade weil der Kauf einer eigenen Immobilie so emotional ist, ist die Grundlage für ein sorgenfreies Leben im neuen Zuhause eine sorgfältige Planung.

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  • Bildnachweise

    Foto: iStock (Halfpoint, Geber86, querbeet, baona, evgenyatamanenko (2)); Illustrationen: iStock (IconicBestiary, a_crotty, Guzaliia Filimonova, siraanamwong, MarinaMays)