Die schönsten Ausflugsziele bei uns im Norden

Ferientipps

Endlich Urlaub! Eine bessere Gelegenheit, raus aus dem Alltag zu kommen und Neues zu entdecken,
gibt es kaum. Wie gut, dass die besten Reiseziele für uns Nordlichter beinahe vor der Haustür liegen.
Und wer weiß: Vielleicht findet sich dabei sogar der ideale Ort, an dem der Traum von der eigenen Ferienimmobilie wahr wird.

die blühende Lüneburger Heide
Leuchtturm von Westerheversand
Spaß im Hansa-Park für Groß und Klein

Unser Norden hat für jeden Geschmack etwas zu bieten und bei dem Angebot ist es gar nicht so leicht zu entscheiden, wohin ein Ausflug gehen soll.

ass der Norden schön ist, muss Hamburgern und ihren Nachbarn aus der Metropolregion eigentlich niemand sagen. Tatsächlich hat sich die Botschaft auch schon längst anderswo herumgesprochen. Mittlerweile zählt Norddeutschland zu den beliebtesten Urlaubszielen im ganzen Land. Über 29 Millionen Übernachtungen zählten die Hotels allein im vergangenen Jahr in Schleswig-Holstein. Ein absoluter Spitzenwert. Mecklenburg-Vorpommern steht dem nicht nach: Über 30 Millionen Übernachtungen meldete das Bundesland für 2018. Und es werden immer mehr Gäste, die sich in den Norden aufmachen, statt gen Süden zu reisen. Das spüren auch die Ferienregionen in Niedersachsen.

 

Viele gute Gründe sprechen für den Norden

Der Boom hat dabei gleich mehrere Gründe. Der wohl wichtigste Grund: Die Regionen im Norden haben in den vergangenen Jahren kräftig in den Tourismus investiert. Allein in Schleswig-Holstein steckte die Landesregierung seit 2011 über 1,1 Milliarden Euro in Seebrücken, Promenaden und Hotelprojekte. Mecklenburg-Vorpommern gab allein im vorigen Jahr 84 Millionen Euro für entsprechende Infrastruktur aus. Der Urlaub im Norden wird nicht zuletzt deshalb immer attraktiver. Vor allem Familien schätzen die bequeme Anreise per Auto oder Bahn. Und sie sind begeistert von dem wirklich vielfältigen Angebot, das immer wieder aufs neue Abwechslung bietet. Neugierig?

 

Wir haben tolle Ausflugstipps in elf wunderschönen Regionen Norddeutschlands für Sie zusammengestellt – darunter einige echte Geheimtipps!

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Teil I: Von Flensburg bis Eiderstedt

  •      Flensburg und Flensburger Förde: Entspannt und abwechslungsreich

    Flensburg ist Deutschlands nördlichste Stadt – und vieles, vor allem die entspannte Stimmung, erinnert bereits ans Nachbarland Dänemark. Am besten steuert man die Stadt von Osten an. Dann hat man einen grandiosen Blick auf die im Hafen vertäuten Schiffe, den dahinter liegenden Museumsberg und die Altstadt mit den vielen pittoresken Kaufmannshäusern. Zentrum der Stadt ist natürlich der Hafen. Hier beginnt die Förde, hier nahm der Wohlstand der Stadt seinen Ausgang: Bis nach Grönland und sogar in die Karibik startete die damals mächtigste Handelsflotte der Ostsee von hier aus. Begehrtes Handelsgut damals war übrigens Rum. Im Museumshafen samt historischer Werft kann man sich prima in die Zeit von damals hineinversetzen. Wenn das Wetter einmal nicht ganz so sonnig ist, lockt die Phänomenta: Das Museum erklärt naturwissenschaftliche Zusammenhänge in über 200 Versuchsanordnungen auf verblüffende Weise.

    Folgt man der Förde Richtung Ostsee auf dem Landweg oder per Ausflugsdampfer, kommt man an Schloss Glücksburg vorbei, das mitten in einem See liegt. Schneeweiß scheint es über dem funkelnden See – drinnen beherbergt es ein Museum. Am sauberen und gepflegten Strand von Glücksburg schaut man jetzt schon über die Förde nach Dänemark.

    Überhaupt Strand: Davon gibt es hier in und um die  Region der Flensburger Bucht jede Menge. Vom Naturschutzgebiet Geltinger Birk bis Kronsgaard und weiter Richtung Schleimünde zieht er sich: feinsandig, weiß. Und drumherum Felder und Wälder, hin und wieder ein kleines Dorf. Vor allem aber: Natur, frische Luft, Ruhe – wer das nicht aushält, langweilt sich trotzdem nicht. Es gibt in den Städten Flensburg und Glücksburg genug zu erkunden.

  •      Die Schleiregion: Wikinger und Meer

    Die Schlei ist kein Fluss. Sie ist Deutschlands einziger Fjord – also ein weit ins Festland hineinreichender Meeresarm. 43 Kilometer ist er lang. An seinem Ende liegt, eingekuschelt in die schöne Landschaft, Schleswig. Die ehemalige Wikinger-Metropole war vor rund 1.000 Jahren nördlicher Dreh- und Angelpunkt für den Handel. Im rekonstruierten Museumsdorf Haithabu lassen sich heute selbst Geschichtsmuffel für das Leben der Wikinger begeistern. Die sieben Wikinger-Häuser und die Landebrücke sind nämlich eine echte Attraktion. Auch sonst hat Schleswig eine große Portion Kultur zu bieten: Schloss Gottorf ist ein Glanzstück des Barocks. Der begehbare Globus mitten im Garten war schon im 17. Jahrhundert eine Sensation – heute lässt sich ein Nachbau bestaunen. Im Archäologischen Landesmuseum sind Fundstücke aus ganz Nordeuropa zu sehen, darunter auch die berühmten Moorleichen. Wer es weniger morbide mag, schaut sich die imposanten Kunstausstellungen im Schloss und seinen Nebengebäuden an. Oder geht in die Stadt und genießt den Spaziergang durch das entzückende Fischerviertel Holm. Wunderbar ist auch ein Ausflug ins Umland. Nördlich der Schlei heißt es Angeln, südlich Schwansen. Beide Seiten lassen sich herrlich entspannt per Schiffstörn bewundern. Auf dem Weg nach Schleimünde kommt man an vielen lauschigen Buchten vorbei und kann sich schon mal vom Wasser aus die besten Plätze für einen Ausflug per Rad oder Auto merken. Dazu gehören ganz sicher die Schleienge von Missunde, die mit einer Seilfähre überquert werden kann, und das Reetdachhaus-Ensemble von Sieseby. Und natürlich Rieseby sowie Lindaunis, das neben der berühmten Klappbrücke auch einen schönen Campingplatz direkt am Wasser bietet. Entzückendes Ausflugsziel ist selbstverständlich auch Bad Arnis, die kleinste Stadt Deutschlands. Das quirlige Kappeln lädt zum Shoppen, Schlendern und Schlemmen ein. Letzter Halt, bevor es wieder zurückgeht, ist Schleimünde. Einen besseren Platz, um auf die Ostsee zu schauen und ein kühles Getränk zu genießen, während die Kinder am geschützten Strand spielen, gibt es wohl kaum.

  •      Heiligenhafen: Seebrücke und Natur

    Im Urlaub über das Wasser laufen? In Heiligenhafen gelingt das ganz ohne jede Mühe. Die Seebrücke ist mittlerweile das Erkennungszeichen des Orts, der noch auf dem Festland knapp vor Deutschlands Sonneninsel Fehmarn liegt. Ganze 435 Meter ist die Brücke in Heiligenhafen lang, 5,3 Millionen Euro hat sie gekostet. Spektakulär ist auch ihre Konstruktion: Sie verläuft im Zickzack und zum Teil über gleich zwei Ebenen. In den doppelstöckigen Bereichen ist sie mit Spielplätzen für die Kids ausgestattet, für erschöpfte Erwachsene gibt es Liegeflächen und Sitzmöglichkeiten und für alle zusammen ein Badedeck sowie eine Lounge. Vor Wind schützen Aufbauten aus Glas.

    Heiligenhafen hat sich herausgeputzt. Das sieht man auch an der modernen großen Marina, die bei Seglern und Motorbootbesitzern hoch im Kurs steht. Und man bemerkt es an der neuen und attraktiven Hotellerie, die hier mittlerweile ansässig ist. Weniger modern, aber nicht minder schön ist die Altstadt mit ihrem großen Marktplatz und den niedlichen Gässchen. Wer mag, verschnauft nach dem Stadtbummel im Strandkorb, betrachtet das Meer und schaut den Kindern beim Buddeln im Sand zu. Den besten Blick auf Heiligenhafen und die Umgebung haben Naturliebhaber: Vom Aussichtsturm, auf der zum großen Teil unter Naturschutz stehenden Halbinsel Graswarder, ist die Sicht einfach atemberaubend.

  •      Lübecker Bucht: Ein Paradies für alle Familien

    Auch wenn es hier schon reichlich touristisch zugeht: Die Lübecker Bucht ist und bleibt eines der beliebtesten Urlaubsziele an der Ostsee. Und das vollkommen zu Recht. Nirgendwo sonst gibt es eine so üppige Kombination aus Kultur (etwa in Lübeck), Natur (überall), wunderbaren Stränden (Travemünde, Niendorf, Timmendorf, Scharbeutz, Sierksdorf, Pelzerhaken – um nur ein paar zu nennen) und attraktivem Hinterland (ebenfalls überall). Hinzu kommen jede Menge Freizeitattraktionen für Familien mit Kindern in jedem Alter. Dazu zählen etwa der Vogelpark in Niendorf, Karls Erlebnishof in Warnsdorf, das Sealife-Aquarium am Timmendorfer Strand, der Eselpark in Nessendorf, der Zoo Arche Noah in Grömitz und natürlich der Hansa-Park in Sierksdorf, für den wir Eintrittskarten verlosen (s. Gewinnspiel). Ruhiger geht es auf dem Museumsschiff Passat zu, einem Viermaster, der die Welt immerhin schon zweimal umsegelt hat. Wen es aus der prallen Sonne zieht, der ist im Waldhochseilgarten von Scharbeutz luftig unterwegs: Mutige können bis in 15 Meter Höhe auf die Bäume klettern.

  •      Büsum: Walzer und Watt

    Büsum ist landesweit bekannt für die Nordseekrabben, die hier angelandet werden. Am Hafen kann man sie direkt vom Kutter kaufen. „Granat“ nennen die Einheimischen diese leckere Nordseespezialität. Früher wurden sie von den Frauen der Fischer in mühsamer Handarbeit in riesigen Mengen selbst gepult. Heute wird nur noch ein Teil des Fangs vor Ort verarbeitet. Feriengäste mit Muße und Fingerfertigkeit übernehmen das Schälen gerne selbst – begleitet vom Geschrei der Möwen, die auf die Reste lauern.

    Neben dem romantischen Hafen mit seinem Leuchtfeuer ist es das lebhafte Treiben in den Gassen und Straßen des Küstenorts an der Nordsee, das die Gäste anzieht. Mit Schlendern, Schauen und Einkaufen lässt sich hier ein Tag herrlich verbummeln. Aktiver wird es, wenn man eine Radtour oder eine Wanderung auf den grünen Deichen unternimmt. Oder gar eine gut 90-minütige Wattwanderung in Begleitung des Kurorchesters macht und mitten im Schlick einen Walzer tanzt. Oder sich für einen Ausflug zur Seehundauffangstation Friedrichskoog und ihren Schützlingen oder gar eine Bootsfahrt zu den Seehundsbänken entscheidet.

    Büsum ist wirklich aus vielen guten Gründen eines der größten Seebäder an der Nordseite des Landes. Die Lagune Perlebucht ist gerade bei Familien ein beliebtes Ziel. Klettern, spielen, im Sand matschen – all das geht hier. Chillen am weitläufigen Strand inklusive. Und natürlich planschen, schwimmen und jede Menge Wassersport. Wer schon immer mal das Surfen oder Kiten lernen wollte, ist hier gut aufgehoben. Von den Gezeiten unabhängig, lässt sich hier beides im vom Meer abgetrennten riesigen Becken erlernen. Ganz Abenteuerlustige können seit Neuestem sogar am Strand in eigens dafür konstruierten Strandkörben übernachten.

  •      Eiderstedt: Hallo Strand und Schiff ahoi

    Die nordfriesische Halbinsel bietet deutlich mehr als den großen Strand von St. Peter Ording. Kennen Sie den imposanten Leuchtturm von Westerheversand? 37 Meter hoch ragt er in den weiten Himmel und ist auch für Landratten Orientierungspunkt – etwa bei einem Spaziergang oder bei einer Wattwanderung. Ein solcher Ausflug bei Ebbe, unter sachkundiger Führung, ist übrigens nicht nur für Kinder aufregend – Erwachsene entdecken dabei längst vergessenes Wissen aus Kindheit und Jugend wieder. Bei einer Radtour auf den gut ausgebauten Fahrradwegen entlang der Deiche lässt sich die Gegend prima erkunden – vorausgesetzt, der Wind bläst nicht zu stark. Wenn das Wetter nicht mitspielt, lohnt in jedem Fall ein Besuch des Multimar Wattforums in Tönning. Das Informationszentrum für den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer zeigt über 280 Arten von Fischen, Muscheln und Krebsen in seinen wirklich imposanten Aquarien. Das Forum ist aber nicht der einzige Besuchermagnet. Sehenswert sind in Tönning zudem der historische Hafen mit seinen Cafés und Restaurants und das Packhaus, ein ehemaliger Speicher. Staunen macht auch ein Besuch des Eidersperrwerks – es ist hierzulande das größte seiner Art. Und für die Kleinen machen Fangfahrten oder Piratentörns auf der Eider die Reise nach Eiderstadt ganz sicher unvergesslich.

Teil I: Unsere Ausflugsziele in Bildern

Teil ll: Von Fischland-Draß-Zingst bis ins Wendland

  •      Fischland-Darß-Zingst: Weißer Sand und Kunst

    Mecklenburg-Vorpommern ist an vielen Orten mit landschaftlicher Schönheit gesegnet. Aber kaum ein Ort verfügt über einen solchen Zauber, wie ihn die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst entfaltet. Unter dem weiten Himmel wechseln sich strahlend weiße Strände mit Steilküsten, endlosen Wäldern und Feldern zwischen Bodden und Ostsee ab. Einst wurde die Gegend von Piraten und Fischern bewohnt. Von der traditionellen Fischerei zeugen heute noch die Zeesboote, die mittlerweile zu einer touristischen Attraktion geworden sind. Rund anderthalb Stunden dauert der empfehlenswerte Törn mit einem der restaurierten Boote. Keine Angst: Zeesboote sind Spezialanfertigungen mit sehr geringem Tiefgang – und bestens für die flachen Gewässer an Küste und im Bodden geeignet.

    Klar, dass das maritime Leben auch heute noch fasziniert und vor allem der Feriengäste wegen gepflegt wird. Die besondere Stimmung und das klare Licht auf der Halbinsel lockte jedoch auch schon früh eine ganz andere Klientel an. In Ahrenshoop entstand bereits Ende des 19. Jahrhunderts eine Künstlerkolonie. Heute ist es ein attraktives Seebad mit schönen Unterkünften, das neben dem feinen Sandstrand und kristallklarem und bisweilen karibisch- türkis anmutenden Wasser jede Menge Ateliers, Galerien und sogar ein überaus sehenswertes modernes Museum bietet.

  •      Die Region Schaalsee: Klare Sache und Kultur

    Viele Jahrzehnte lang konnte die Natur hier machen, was sie wollte. Die Region um den Schaalsee herum war Grenzregion zur ehemaligen DDR. Was für die Menschen teils bedrückend war, war für Vögel, Wild und anderes Getier sowie Bäume und Pflanzen ein Segen. So besonders ausgeprägt ist hier die Artenvielfalt, dass die UNESCO den Schaalsee gut ein Jahrzehnt nach der politischen Wende zum Biosphärenreservat kürte. Es umfasst ganze 18 Naturschutzgebiete und ist gut 4.480 Hektar groß.

    Noch heute verläuft mitten durch das Gewässer eine Grenze: Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern teilen sich den Schaalsee. Auf der einen Seite liegt Zarrentin mit seinem schön renovierten Kloster. Boizenburg lockt mit dem ersten Museum für geschichtsträchtige Fliesen. Etwas weiter Richtung Osten liegt die ehemals herrliche Residenzstadt Ludwigslust mit ihrem großartigen Barockschloss samt Park sowie einer sehenswerten Stadtanlage. Auf der anderen Seite liegen die Inselstadt Ratzeburg mit dem malerischen Ratzeburger See, Eisdielen und der gut erhaltenen Altstadt. Und dann ist natürlich auch das hübsche Mölln, die Heimat von Till Eulenspiegel, nicht weit. Unabhängig davon, auf welcher Seite des Sees man sich befindet: Die Gegend ist für Naturfreunde eine Wucht. Rad- und Spazierwege sind üppig vorhanden und die Abkühlung nach einer Tour per Rad oder zu Fuß ein herrliches Vergnügen. Besonders im Schaalsee: Er ist bei einer Tiefe von 72 Metern Norddeutschlands Tiefsee mit dem klarsten Wasser.

  •     Holsteinische Schweiz: Wasser und Wälder

    Sanfte Hügel, Wälder und Seen, Seen und nochmals Seen prägen die Landschaft der Holsteinischen Schweiz. Die Region mit ihren über 200 verschiedenen Gewässern so zu nennen, war die Idee eines im Marketing versierten Hoteliers. Um wohlhabende Ausflügler und Feriengäste in sein Hotel an den Kellersee zu locken, nannte er es Holsteinische Schweiz – denn die Schweiz stand schon damals für Exklusivität und atemberaubende Landschaft. Eine Idee, von der später die gesamte Region zwischen Hohwacht an der Ostsee und Plön am Großen Plöner See profitieren sollte. Der See bei Plön ist mit fast 30 Quadratkilometern der größte in dieser von Wasser so begünstigten Region. Was liegt also näher, als sich von einem Ausflugsschiff durch die zahlreichen verbundenen Seen an versteckten Buchten und winzigen Inseln vorbeischippern zu lassen und dort auszusteigen, wo es einem am besten gefällt? Oder man nimmt das Kajak oder das Kanu und erpaddelt wenigstens einen Teil des riesigen Areals.

    An attraktiven Städtchen, die Ausgangspunkt für Ausflüge sein können, herrscht kein Mangel. Eutin ist für sein schönes Schloss samt Garten berühmt, Malente für seine Kuranlagen, Lütjensee verfügt über eine reizende Altstadt. Landeinwärts wogen die Getreidefelder und es geht vorbei an einer erstaunlich großen Zahl von gemütlichen Land- und prachtvollen Gutshäusern. Doch lieber dösen und buddeln am Strand? Fabelhafte Idee: Mit Hohwacht und Sehlendorf verfügt die Gegend über zwei der allerschönsten Sandstrände in Schleswig-Holstein.

  •      Lüneburg und Lüneburger Heide: Salz und Heidschnucken

    Lüneburg kann für sich in Anspruch nehmen, eine der am besten erhaltenen Altstädte ganz Deutschlands zu haben. Die Hansestadt kam durch ihr Salz zu enormem Reichtum. Der einstige Wohlstand ist auch heute noch an den prachtvollen Fassaden und mit Giebeln verzierten Häusern deutlich zu erkennen. Altmodisch geht es in der Stadt dennoch nicht zu, schließlich ist sie dank der Universität Studentenstadt. Spannend ist die Vergangenheit Lüneburgs aber in jedem Fall. Davon zeugt auch das Deutsche Salz-Museum. In einem nachempfundenen Salzstollen können Besucher an einer Solequelle ihr eigenes Salz sieden. Zu tun gibt es ohnehin reichlich: Natürlich kann man in Lüneburg fabelhaft bummeln und essen. Man kann aber auch wirklich aktiv werden und das schöne Umland auf dem beschaulichen Flüsschen Ilmenau per Kanu erkunden.

    Südlich der Stadt beginnt die Ferienregion Lüneburger Heide. 107.000 Hektar ist das Gebiet groß und damit ziemlich weitläufig. An einem Besuch in Wilsede geht allerdings kein Weg vorbei. Das entzückende Dorf ist per Auto gut zu erreichen und perfekter Startpunkt für eine Kutschfahrt, eine Radtour oder Wanderung. Vom Wilseder Berg aus – Wilsede ist das am höchsten gelegene Dorf weit und breit – ist der Blick fast zu schön, um wahr zu sein. Vor allem im August und September, wenn die Heidepflanzen violett und lila blühen und die Heidschnucken samt Schäfer und Hund sie durchstreifen.

    Wem das an Idyll nicht reicht, macht noch einen Abstecher nach Celle. Die 450 Fachwerkhäuser, alle bestens in Schuss, und ein beeindruckendes Schloss machen die kleine Stadt absolut einzigartig. Sollte es die Kids nach mehr Abwechslung verlangen, ist auch das kein Problem. Der Vogelpark Walsrode, der Serengeti-Park in Hodenhagen, der Heide-Park Soltau und der Ritter Rost Magic-Park Verden sind ganz in der Nähe.

  •      Wendland: Runde Angelegenheit und Idyll

    Innehalten, tief durchatmen, genießen. Augen auf und staunen. Willkommen im Wendland. Am westlichen Ufer der Elbe liegt die bislang weitgehend unbekannte Region. Das mag vor allem daran liegen, dass es an der ehemaligen Grenze zur damaligen DDR keine berühmten Orte gibt. Von Gorleben, das als Lagerstätte für Atommüll eine gewisse Bekanntheit erlangte, einmal abgesehen. Dabei ist das Wendland mit der Elbtalaue eine wirklich tolle Region, um Ferien zu machen – und verdient deutlich mehr Beachtung. Abgesehen von der beeindruckenden Natur gibt es nämlich einiges zu sehen. Etwa die Rundlingsdörfer, die es nur hier gibt. Wie sie aussehen? Anschauen lohnt: Rundlinge bestehen aus Fachwerkhäusern, die sich im Kreis an einen zentralen Platz schmiegen. Ein besonders schönes Beispiel dafür ist Lübeln, das heute Freilichtmuseum ist. Schmiede, Backhaus, Leinenhaus und etliche andere Fachwerkgebäude stehen mit dem Giebel zum Dorfplatz und sind zu besichtigen. „Echte“ Rundlinge wie Püggen oder Satemin sind nur ein paar Kilometer weiter zu sehen. Fachwerkbaukunst prägt auch Hitzacker, dessen Altstadt auf einer kleinen Insel zwischen den Flüssen Elbe und Jeetzel liegt. Kunst spielt in der Gegend ohnehin eine große Rolle. Weil die Preise für Grund und Boden niedrig sind, ist die Region Anziehungspunkt für Kreative geworden. Bezogen auf die Einwohnerzahl ist die Menge an Kunsthandwerkern, Galerien und Cafés, die Selbstgebackenes anbieten, geradezu erstaunlich.

    Kunst am Bau ist im Wendland auch an anderer Stelle zu bewundern: Die weitgehend intakte Natur mit ihren Seen und Flüssen ist ein Paradies für Biber. Am kleinen See nahe dem Schloss von Gartow tummeln sich die possierlichen Tiere und lassen Wanderer auf dem Biberpfad einen Blick in ihre Lebensgewohnheiten werfen.

Teil II: Unsere Ausflugsziele in Bildern

Sie suchen eine Ferienimmobilie? Bei Sparda Immobilien finden Sie hier viele attraktive Angebote – und das nicht nur bei uns im Norden. Und natürlich können Sie mit unseren Kolleginnen und Kollegen auch gleich gerne einen Termin vereinbaren unter Tel. 040/35 74 01-0.

Zu Sparda Immobilien

Fair & günstig

Von der Zeitschrift „Focus-Money" wurden die Sparda-Banken erneut als „Fairster Baufinanzierer“ mit der Note „sehr gut“ ausgezeichnet. Bewertet wurden unter anderem die Kategorien „fairstes Produktangebot", „fairstes Preis-Leistungs-Verhältnis" und „fairste Beratung".

Viel Spaß mit unseren Ferientipps – und vielleicht wird ja noch mehr daraus

Wir wünschen Ihnen eine tolle Zeit beim Entdecken unseres schönen Nordens und hoffen, dass Sie hier eine unvergessliche Ferienzeit verbringen – und am Ende zufrieden sagen können: „Das waren wirklich die schönsten Wochen des Jahres.“

 

Und vielleicht stellt sich der ein oder andere auch nach dieser Urlaubszeit die Frage: Wollen wir hier regelmäßig Urlaub machen und uns den Traum von einer eigenen Ferienimmobilie verwirklichen? Vielleicht macht sich der Kauf einer ausgesuchten Ferienimmobilie sogar langfristig als Kapitalanlage bezahlt? Denn die Gründe für den Erwerb einer Ferienimmobilie können so verschieden sein wie das Leben der potenziellen Käufer: So kann sich etwa die vierköpfige Familie einen Sommer ohne das kinderfreundliche Ostseebad nicht mehr vorstellen. Das Rentner-Paar will ganz entspannt seinen Ruhestand in der Lüneburger Heide verbringen und der 55-jährige leitende Angestellte ist noch auf der Suche nach einer attraktiven Kapitalanlage.

 

Welche individuellen Beweggründe es auch sind, solch ein eigenes Urlaubsdomizil kann viele Wochen im Jahr ganz viel Freude bringen. Allerdings gibt es vor einem Erwerb auch einige Punkte zu beachten. Einen ersten Überblick darüber, was Sie alles für den Kauf einer Ferienimmobilie wissen müssen, finden Sie hier in unserem Ferienimmobilienartikel.

 

Eigene Ferienimmobilie? Wir sind bei Finanzierung und Suche für Sie da!

Wollen Sie den Traum von der eigenen Ferienimmobilie in die Tat umsetzen, sind unsere Finanzierungsexperten gerne für Sie da! In einem persönlichen Beratungsgespräch stehen Ihnen unsere erfahrenen Experten beim Finden der perfekten Finanzierung zur Seite. In einem ersten Gespräch kann zunächst auch die Frage beantwortet werden, wie viel Ferienimmobilie Sie sich leisten können und wie viel Eigenkapital vorhanden sein sollte. Bei der gemeinsamen Betrachtung Ihres Vorhabens werden Ihre persönlichen Wünsche und Ihre Lebensumstände berücksichtigt. Sie erhalten ein individuelles Finanzierungskonzept, in das neben einem guten Zinssatz viele weitere Aspekte mit einfließen: Welche Förderungen können Sie für Ihr Projekt in Anspruch nehmen? Welche Kreditlaufzeit ist für Sie die Richtige und welcher Tilgungssatz? Können Bausparmittel eingesetzt werden, für die Finanzierung oder um das Zinsänderungsrisiko einer möglichen Anschlussfinanzierung zu kontrollieren? Können Sie steuerliche Vorteile geltend machen? Welche Absicherungen sind sinnvoll? Hier können Sie direkt einen Beratungstermin vereinbaren!

 

Ein gutes Gefühl ist es zudem, wenn man sich bei der Suche nach einem geeigneten Objekt auf erfahrene Immobilienberater verlassen kann. Dazu zählen etwa die Ferienimmobilienexperten der Sparda Immobilien GmbH. Sie sind mit der norddeutschen Region eng verbunden, kennen die örtlichen Marktgegebenheiten und sind selbst als Immobilienprojektanbieter, wie etwa mit dem Baltischen Hof in Boltenhagen, erfolgreich. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, nehmen Sie einfach direkt Kontakt zu einem Ferienimmobilienexperten der Sparda Immobilien GmbH wie Herrn Peer-Sascha Mazaraki auf. Er freut sich auf Ihren Anruf unter: +49 176 56300884, und auf Ihre E-Mail an: mazaraki@spardaimmobilien.de

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