Anbau ans Haus: Wir haben mehr draus gemacht

Smartes Bauprojekt

Abreißen und neu bauen? Viel zu schade, fand Familie Herr und hat ihr charmantes Siedlungshaus  in Hamburg-Wandsbek mit einem Anbau versehen. Der schafft Platz, Helligkeit und jede Menge Komfort.

Mit dem Anbau ins Haus mehr Platz geschaffen
Baufinanzierung: Endlich rein ins Eigenheim

Eine Glasfuge verbindet den Alt- mit dem Neubau und lässt viel Licht ins neue Zuhause.

iel Licht, viel Luft und ganz viel Grün: Iris Herr sitzt auf ihrer Terrasse in  Wandsbek, blinzelt in die Sonne und genießt die Ruhe. Gemeinsam mit ihrem Mann Oliver hat sie für sich und die beiden Kinder im Hamburger Nordosten ihren persönlichen Wohntraum mit einem Anbau ans Haus wahr werden lassen. Das war zunächst gar nicht so leicht: „Wir waren uns überhaupt nicht einig“, sagt Iris Herr. „Mein Mann mag es eher schlicht und minimalistisch, ich liebe gemütliche, alte Gebäude, denen man ihre Geschichte ansieht.“

 

Raus ins Grüne war der Plan

Mit dem zweiten Kind war die Wohnung im lebendigen Eimsbüttel für die Familie zu klein geworden. Schnell kam die Idee auf, in das Haus zu ziehen, das Oliver Herrs Urgroßvater in den 1930er-Jahren in Wandsbek gebaut hatte. Die langjährigen Mieter wollten ausziehen und die Eltern von Oliver, die ebenfalls auf dem Grundstück wohnen, freuten sich auf die Nähe zu den Enkeln. Allerdings war das Haus des Urgroßvaters eher ein Häuschen, zwar mit charmanter Rotklinkerfassade, aber es bot wenig Platz. Oliver Herr war zunächst skeptisch, ob aus dem typischen Siedlungshaus ein Heim für seine Familie werden könnte – er plädierte für Abriss und Neubau.

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Modernes Wohnen im Siedlungshaus

Lohnender Umbau

Die alte Terrasse und Teile der Fassade mussten weichen, um Platz für den Anbau zu schaffen. Das zweischalige Mauerwerk des Bestandsgebäudes wurde durch eine Ausdämmung der Luftschicht den heutigen energetischen Standards angepasst. Das Dach bekam eine Zwischen- sowie eine zusätzliche Aufsparrendämmung und wurde komplett neu eingedeckt. Eine Gasbrennwerttherme versorgt nun Alt- und Neubau mit Wärme.

Umbau des Siedlungshauses

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Mit einem Anbau ans Haus die Wohnqualität steigern

Doch Iris Herr hatte das Potenzial des Hauses erkannt und wälzte in der Bücherhalle Bildbände über geglückte Sanierungen. In einem der Bücher fanden sie ein Konzept, das beiden sofort gefiel, gebaut von Mißfeldt Kraß Architekten. Sie beauftragten das Architekturbüro mit der Planung ihres Heims und der Umbau konnte beginnen.

 

Beim Sanieren und Modernisieren in einem gewachsenen Viertel wie Wandsbek gibt es einiges zu beachten. Bauauflagen müssen geprüft werden und das Gebäude muss sich optisch in die Gegend einfügen. Bei den Herrs hieß das: Zur Straße hin blieb die Rotklinkerfassade des Hauses erhalten, der Anbau ans Haus wurde für die Gartenseite geplant, zweigeschossig und mit einer zusätzlichen Wohnfläche von fast 65 m2. Auf Wunsch der Bauherren sollten Altbau und Neubau optisch klar voneinander getrennt sein. Die Lösung: eine Glasfuge zwischen den Gebäudeteilen. Damit konnte das graue Verblendmauerwerk des modernen Anbaus vom Rotklinkerhaus abgesetzt, aber dennoch harmonisch verbunden werden. Und die Glasfuge schafft zusätzliches Licht.

Wohnfläche mit dem Anbau ans Haus deutlich vergrößert

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Große Fenster für mehr Licht und gute Luft

Auch die Räume des Altbaus sollten heller werden. Das wurde durch Dachfenster und Lichtbänder erreicht. „Unsere Tochter Karla liebt es, unter dem Fenster zu sitzen: zum Bücheranschauen, Rausgucken, Vorlesen – ihr absoluter Lieblingsplatz“, sagt Oliver Herr. Ein weiterer Vorteil großer Dachfenster: Gemeinsam mit den Fenstern in unteren Räumen kann warme Luft über die offenen Treppenbereiche nach oben steigen und abziehen, frische Luft strömt aus den Fassadenfenstern im Erdgeschoss nach. Dieser sogenannte Kamineffekt sorgt für schnelle und effektive Lüftung und sichert auch im Winter eine gute Qualität der Raumluft, ohne dass viel Heizwärme verloren geht.

 

Im Altbestand ist die Struktur der Räume weitgehend erhalten geblieben. Im gesamten Erdgeschoss des Anbaus liegt nun der Mittelpunkt des Familienlebens: ein großzügiges Wohnzimmer von ca. 36 m2 mit viel Platz zum Spielen und Entspannen. Im Obergeschoss haben sich Iris und Oliver ihr Schlafzimmer mit Ankleideraum eingerichtet, direkt daneben das einladende Familienbad. Im Erdgeschoss verbinden zwei offene Treppen die Küche im Altbau mit dem etwas niedriger auf Gartenniveau liegenden Wohnzimmer. Im Obergeschoss sind die Böden auf gleicher Höhe, den Übergang zwischen dem Altbau und dem Anbau ans Haus bildet ein Steg in der Glasfuge.

 

Familie Herr hat im neuen Heim viele Lieblingsplätze. Ein ganz besonderer ist die große Terrasse, die vor dem Wohnzimmer im eingewachsenen Garten liegt. Zu den Großeltern im anderen Haus auf dem Grundstück ist es nicht weit, die Kinder besuchen sie fast täglich. Eine schöne Verbindung der Generationen, wie auch das neue Zuhause der Herrs.

 

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    Foto: iStock(scyther5); Sparda-Bank Hamburg